und jedem anfang wohnt ein zauber inne,

der uns beschützt und der uns hilft zu leben.

hermann hesse

 

 

Das Wochenbett beginnt mit der vollendeten Geburt des Kindes und dauert 8 Wochen (bei Mehrlingen 12 Wochen). Die ersten beiden Wochen nennt man frühes Wochenbett.

Nach einer ambulanten oder außerklinischen Geburt werden Sie ab dem Tag der Geburt zu Hause von Ihrer Hebamme betreut, nach einer stationären Geburt werden Sie in den ersten Tagen in der Klinik versorgt und die Hebammenbegleitung beginnt, wenn Sie zu Hause sind.

Die Hausbesuche werden 12 Wochen lang von den Krankenkassen bezahlt (mit ärztlichem Attest auch länger) und finden am Anfang engmaschig statt,, in den ersten 10 Lebenstagen bei Bedarf auch zweimal täglich.

Wie der Name schon sagt, verbringen Mutter und Kind (und Vater) zumindest das frühe Wochenbett optimalerweise hauptsächlich im Bett. Dies unterstützt

- die Bindung und das gegenseitige Kennenlernen von ;Mutter/Vater und Kind

- die Milchbildung

- die Gebärmutterrückbildung

- die Wundheilung eventueller Geburtsverletzungen

- die körperliche und seelische Regeneration

- das Verarbeiten des Geburtserlebnisses

 

Die Hebammenbetreuung umfasst

- die Beobachtung und Einschätzung des Wochenbettverlaufes

- beim Baby die Beobachtung und Einschätzung des Gedeihens, der Gewichtsentwicklung und der      Nabelabheilung

- bei der Mutter die Beobachtung der Gebärmutterrückbildung, des Wochenflusses, der Abheilung von Geburtsverletzungen

- Unterstützung beim Stillen und Hilfe bei Stillproblemen,

- Unterstützung bei Fragen, Ängsten und Unsicherheiten

- Ernährungsberatung

- Unterstützung bei der Babypflege

- Anleitung erster Rückbildungsübungen

- Stillberatung während der gesamten Stillzeit, sowie Unterstützung beim Abstillen